Prinzip Hoffnung – Regenbogen

Regenbogen

Wie ich heute mit schweren Herzen nach Hause gefahren bin, kam auf einem Mal die Sonne durch die Wolken und am Horizont erschien ein Teil eines Regenbogens. Gleich machte mein Herz einen kleinen Hupfer und fühlte sich schon viel leichter an.

Meine Großmutter sagte immer, wenn Sie einen Regenbogen sah: „… und das seht zum Zeichen…“

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere an die Geschichte über Noah, der nach der Sintflut von unserem Schöpfer den Regenbogen als sichtbares Zeichen eines neuen Bundes zwischen ihm und den Menschen gezeigt bekam.

Auch in schwierigen Zeiten und Situationen sollte man nie die Hoffnung auf eine Änderung verlieren. Natürlich gibt es Dinge, die nicht in dieser Welt ungeschehen gemacht werden können. Krankheiten können unheilbar sein, Kriege sind nicht immer zu befrieden. Doch kann man sich auch dann an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen.

Und seien es nur ein paar Sonnenstrahlen oder ein Teil eines Regenbogens.

Ich bin heute dankbar …,
für die Schönheiten der Natur, die man nur sehen muss.

Ich vergebe heut allen…,
die an diesen Schönheiten vorüber laufen, ohne sie wahr zu nehmen.

Ich bin dann mal meditieren…

Meditation

Nach einer anstrengenden Zeit werde ich mir eine kleine Auszeit nehmen. Ich möchte mich einfach neu sortieren, neue Ideen schöpfen, Neues lernen,… und natürlich gründlich entspannen.

Was könnte da besser sein als Meditation?

Meditation kann Geist und Körper entspannen, Stress abbauen und zu mehr Klarheit des Geistes führen.

Zu den nachweislich positiven körperlichen Wirkungen der Meditation gehören untern anderem:

  • die Senkung des Blutdrucks
  • die Stillung von übermäßigem Essensdrangs
  • Hilfe bei chronischen Schmerzen
  • Hilfe beim Umgang mit Alkohol- und Drogenmissbrauchs
  • Verbesserung der Haltung und des Körperbewusstseins

Zu den positiven psychischen Auswirkungen zählen:

  • ruhigerer Schlaf
  • besseres Gedächtnis
  • mehr Kontrolle über negative Emotionen wie Wut und Angst
  • größere Toleranz gegenüber andern Leuten und Ärgernissen des Alltags
  • mehr Freude an einfachen Genüssen des Lebens
  • größere Kontrolle über die Gedanken
  • persönliche und spirituelle Entwicklung
  • größere Wertschätzung der Natur
  • mehr Mitgefühl
  • Dankbarkeit für das Leben

Meditation nährt Körper, Geist und Seele.

Vor kurzem entstand im Freundeskreis eine Diskussion darüber, wie man am besten meditiert.

Es gibt viele Arten der Meditation:

  • Sie versuchen ein Thema mit Hilfe von logischem Denken zu verstehen.
  • Lassen Sie Ihren Geist auf einem Thema ruhen.
  • Sie möchten eine neue Perspektive oder Haltung zu einem Thema bilden.
  • Sie meditieren über ein Objekt, wie z.B. ein Fels in der Natur.
  • Sie können sich wünschen mit mehr Weisheit erfüllt zu sein.
  • Sie können sich vorstellen, Fähigkeiten zu haben, die Sie jetzt noch nicht haben.
  • Ganz bestimmte Alltagssituationen während der Arbeit und Freizeit, im Familienleben und der Partnerschaft werden uns bewusst gemacht. Sie haben mehr Achtsamkeit im Alltag.

Sie können meditieren:

  • im Gehen
  • im Tanzen
  • mit Affirmationen
  • mit Energien
  • mit Gegenständen
  • mit Musik
  • in der Natur
  • mit Duft
  • mit einem Koan
    (eine kurze Geschichte eines Zen-Meisters, die zum Nachdenken bringen soll)
  • mit Kunst
  • mit Poesie
  • mit Körperübungen wie Yoga, Taichi
  • uvm.

Einig waren wir uns aber darüber, dass Meditation allein sehr hilfreich ist, mit Anleitung eines Meditations-Lehrers weiterführt und in der Gruppe einfach ein Erlebnis der besonderen Art ist.

Wichtig ist es, seinen eigenen Weg zu finden.

Vielleicht treffen wir uns ja mal zu einer gemeinsamen Weg-Suche!
Wenn Sie neugierig geworden sind und Lust haben… Mein Herbst-Angebot wird in Kürze erweitert. Sie können es ab Oktober 2015 unter http://www.jendrosch-hypnose.de/meditation/ finden.

Dunkle Wolken über mir – unterschiedliche Wege aus persönlichen Krisen

dunkle Wolken

Mich erstaunt immer wieder wie Menschen mit wirklich schweren persönlichem Schicksal oder Krisen diese irgendwie zum Positiven wenden, während Menschen mit lösbaren Problemen in eine aussichtslose Lage geraten. Da, wo die einen ihren Lebensmut verlieren, lassen die anderen sich nicht unterkriegen.

Auf persönliche Krisen reagieren Menschen nun mal sehr unterschiedlich. Der eine sieht in der Krise einen Wendepunkt, ab dem er versucht etwas zu verändern. Der andere sieht sie als Rückschlag, als Ungerechtigkeit.

Der eine wird sich fragen, kann ich das Problem lösen, muss ich mich mit ihm abfinden oder es einfach vergessen. Der andere fragt danach, ob er es selbst verursacht hat, ob jemand anderes Schuld hat und was noch weiter passieren kann.

Es gibt Methoden, die dazu raten, dass man sich in einer belastenden Situation vorstellen soll, was schlimmstenfalls eintreten kann. Wenn ein geliebter Mensch verstorben ist, was soll ich mir dann schlimmstenfalls ausmalen? Dass noch ein weiterer Mensch stirbt? Wenn ich meine Wohnung verloren habe und obdachlos bin, dass mir auch noch der trockene Platz unter der Brücke streitig gemacht wird? Wenn ich eine schwere Erkrankung habe, dass noch eine weitere dazu kommt?

Und wer ist schuld, wenn ein Mensch stirbt, man wegen Geldmangels die Wohnung nicht mehr zahlen kann oder man z.B. an Krebs erkrankt?

Manchmal tauchen auch noch Selbstanschuldigungen auf. Hätte ich besser auf mein Kind aufgepasst, wäre es nicht vor das Auto gelaufen. Hätte ich nicht mit Aktien spekuliert, hätte ich keine Schulden. Hätte ich nicht immer in der Sonne gelegen, hätte ich keinen Hautkrebs.

Nein, die Fragen nach Schuld und Verantwortung bringen uns nicht weiter. Die Vorstellung, dass alles noch schlimmer hätte kommen können, erzeugen nur zusätzliche Ängste.

Um einen Weg einzuschlagen, der vielleicht die Krise in eine Lebenserfahrung wandeln kann, ist es zunächst notwendig, dass eine Trauerphase zugelassen wird. Trauern Sie um den geliebten Mensch, um den Verlust von Hab und Gut oder Gesundheit. Nur wenn Sie die Gefühle zulassen, dann können die gewaltigen Emotionen sich wieder normalisieren. Das innere Chaos kann sich auflösen. Nehmen Sie dafür Hilfe von vertrauten Personen an, suchen Sie sich eine Selbsthilfe-Gruppe oder gehen Sie zu einem neutralen Berater. Eine Selbsthilfe-Gruppe kann sehr hilfreich sein, weil Sie sehen, dass Ihr Problem nicht nur Sie trifft, dass andere gleiche oder ähnliche Erfahrungen gemacht haben und Sie finden Menschen, die aus dem tiefen Loch herausgekommen sind. Sie lernen dort Menschen kennen, die für sich bereits einen Lösungsweg gefunden haben. Dieser muss nicht zwangsläufig auch Ihrer sein, aber allein die Erkenntnis, dass man es schaffen kann, sich aus der Krise zu befreien, motiviert für einen eigenen Weg.

Die Suche nach einem eigenen Weg ist nicht einfach und kann wiederum Ängste, Bedrohungen, Unruhe und ähnliches auslösen. Vielleicht verrennen Sie sich in Illusionen, in Ihr Wunschdenken, etc. Dann wird es Zeit, dass Sie sich mit Ihrer eigenen inneren Weisheit auseinander setzen.

Geben Sie sich Zeit und Ruhe und hören Sie in sich hinein. Sie werden bemerken, dass die Angst immer weniger wird, dass Sie erkennen, dass die gemachte Erfahrung auch einen tieferen Sinn hat. Sie müssen dem Leben nur vertrauen und ihm eine Chance geben.

Sie gehören dann zu den Menschen, die ihren Lebensweg klar und deutlich vor sich sehen, auch wenn er ein paar Windungen hat. Nach jeder Kurve wird das Licht der Erkenntnis ein bisschen heller und am Horizont leuchtet Ihre erfüllte Zukunft.

Das chinesische Jahr des Schafes 2015

Schaf

Das chinesische Jahr des Schafes beginnt am 19.02.2015 und endet am 07.02.2016. Es steht unter der Regentschaft des (Yin-)Holz-Schafes. Das sanfte Schaf verspricht uns ein friedliches, ausgeglichenes Jahr mit sehr hohen ethischen Maßstäben. Es ist genau das, was die Welt zurzeit braucht, etwas Beruhigung in den Krisengebieten mit der Chance auf friedliche, diplomatische Lösungen.

Wir können in 2015 keine großen Umwälzungen erwarten, weder privat noch beruflich und auch nicht in Bezug auf die großen Probleme dieser Weltgemeinschaft. Aber wir können uns auf ein ruhiges, gemütliches Jahr freuen, mit einem langsamen Wachstum in allen Bereichen. Die Familie steht wieder im Vordergrund und ein liebevolles Miteinander. Wer Single ist, kann auf die große Liebe hoffen.

Mit dem Jahr des Schafes endet die 3-Jahres-Herrschaft des Feuer-Zyklus der chinesischen Astrologie (Schlange, Pferd und Schaf). Das Jahr 2016 gehört dann dem Metall-Zyklus an.

Das Jahr 2015 ist somit ein Wendepunkt. Es ist gut, dass wir nun betrachten, was in den vergangenen zwei Jahren gut oder schlecht für uns war. Die Analyse sollte Grundlage für einen überarbeiteten Plan für 2016 sein.

Die Tendenzen der Monate:

Im Februar sollten wir keine neuen Pläne machen. Wir sollten genau hinhören, was uns ältere, erfahrene Menschen zu sagen haben.

Im März können finanzielle Erfolge ins Haus schneien, die wir unbedingt dem Finanzamt mitteilen sollten, weil anderenfalls rechtliche Schwierigkeiten folgen könnten.
Der März ist ungünstig für Prüfungen aller Art, weil wir unter schwachen Nerven leiden.

Im April werden einige die Erfahrung machen, dass Erfolg einsam macht und Konkurrenzkämpfe auslöst.
An alle sozialen Netzwerk Nutzer und Homepage-Besitzer:
Achten Sie peinlich auf Ihre Impressum-Angaben, dass Sie nur lizensfreie Bilder nutzen, etc. Die Abmahner sind unterwegs!

Im Mai könnte eine verspätete Erkältungswelle auf uns zurollen. Obrigkeiten und ältere Familienmitglieder können uns „Kopfschmerzen“ bereiten. Wir erhalten Unterstützung von Freunden und Gönnern.

Der Juni steht im Zeichen guter Gesundheit und beruflichen Weiterkommens. Ein Wohnortwechsel könnte zur Debatte stehen.
Frauen können ihr Wissen und Können gewinnbringend einsetzen.

Der Juli ist ein ausgewogener Monat, nichts ist besonders aufregend. Und doch ist er ein fruchtbarer Monat für berufliche und finanzielle Erfolge und macht rundum zufrieden.

Der August ist der Monat der Extreme, was gut ist, wird super gut und was schlecht ist wird besch…en:
neben glücklichen Tagen mit finanziellen Erfolgen und hoher Kreativität,
auch schmerzliche Erfahrungen wie Trennung im Beruf und/oder in der Partnerschaft

Der Herbst-Monat September bringt für alle, die darauf warten, die glückliche, große Liebe.

Im Oktober strahlt unser öffentliches Ansehen besonders hell. Neue Projekte werden erfolgreich abgeschlossen. Ein Wohnortwechsel ist wieder möglich. Wir sind anfällig für Erkrankungen des Magen/Darmtraktes.

Mit Beginn des Winters und des Wintersports ist im November und Dezember eine erhöhte Gefahr des Arm- und Beinbruchs gegeben. Also Vorsicht vor Glätte.

Der Januar 2016 beginnt mit finanziellen Erfolgen. Erfreuen Sie sich des Erfolges und legen Sie das Geld nicht gleich wieder an.

Alles im Allen ist das Jahr des (Holz-)Schafes ein ruhiges, ausgeglichenes Jahr mit neuen Projekten, finanziellen Erfolgen und Anerkennung. Die große Liebe kann ebenso winken wie ein Wohnortwechsel. Vorsicht ist geboten bei Investitionen, beim Umgang mit dem Finanzamt und im Internet, damit keine rechtlichen Schwierigkeiten ins Haus stehen.

Ganz wichtig:
Passen Sie auf, dass Glätte oder Unaufmerksamkeit nicht zu „Hals- und Beinbruch“ führen.

Und denken Sie stets daran: in der chinesischen Tradition zeigen die Sterne die Qualität einer Zeit und deren Möglichkeit, aber kein unabwendbares Schicksal. Sie können mit klugen Verhalten jederzeit selbst entscheiden und Ihren Weg beeinflussen.

Ich wünsche Ihnen ein ruhiges, friedfertiges, glückliches Jahr des Schafes.

Das letzte Hemd hat keine Taschen

Entenpaar

„Du kommst nackig auf die Welt und verlässt sie wieder so. Das letzte Hemd hat keine Taschen.“

Das sagte meine Großmutter immer.

Gestern las ich im Internet einen weiteren treffenden Spruch (es war leider kein Autor angegeben):

„Du betrittst die Welt mit Nichts und du verlässt die Welt mit Nichts. Zwischen diesen beiden Nichts sammelst du deinen Besitz.“

In meinem letzten Blog-Eintrag habe ich über den Raum um den Besitz gesprochen und dass wir den freien Raum brauchen.

Eine Antwort einer Leserin darauf war:
… etwas zum Festhalten an Besitz: Was das auslöst, sehe ich jeden Tag bei alten, demenzkranken Menschen. Selbst wenn das Eigentum direkt vor der Nase steht, wird es nicht mehr erkannt. Warum soll ich dann in meinem Leben nur sammeln und den angehäuften Besitz pflegen und hegen? Erben will doch den alten Plunder sowieso keiner. Um zu dieser Erkenntnis zu kommen, braucht man allerdings eine längere Lebenszeit. In der Blüte meiner Jugend habe ich auch ein wenig anders gedacht.“

Die chinesische Lehre Feng Shui hat einen Begriff dafür, Ssu Chi oder stagnierendes Chi, was bedeutet, hier läuft nichts mehr, alles stagniert und blockiert sich. Der Energiefluss verlangsamt sich und wir bleiben energielos und ausgelaugt zurück. Kommt der Energiefluss gar zum Erliegen, werden wir das Gefühl haben, dass unser Leben stillsteht.

Wer kennt das nicht?

Fließt jedoch die Energie in unseren Wohnräumen, dann können auch wir ein glückliches, frei fließendes Leben führen.

Nun werden Sie mit Berechtigung fragen, woran erkenne ich dieses „Ssu Chi“?

Da gibt es viele Möglichkeiten:
Die einfachsten Varianten sind zu viele Möbel oder unaufgeräumte Gegenstände in einem Raum. Aber auch Dinge, die man nicht findet, wenn man sie braucht, deuten darauf hin. Genauso unerledigte Projekte. Das können nicht fertig gestellte Handarbeiten, nicht fertig gelesenen Zeitschriften und Bücher sein. Dinge, die defekt, aber noch nicht repariert sind, unbeantwortete e-mails, unbezahlte Rechnungen, und vieles mehr.

Diese Dinge ziehen Ihnen ständig Energie ab und spiegeln Ihnen wider, wie schlecht Sie im Leben mit Dingen zurechtkommen.

Wer mag das schon täglich vor der Nase haben!

Dagegen habe ich eine kleine, unauffällige Achtsamkeitsübung für Sie:

Wählen Sie sich ein Zimmer Ihrer Wohnung aus und versuchen Sie darin eine Woche keine Spuren zu hinterlassen. Wenn Sie in dem Raum eine Tätigkeit ausgeführt haben, räumen Sie danach auf und putzen, so als wenn Sie diesen Raum nicht genutzt, ja, nicht betreten hätten.

Die Übung lenkt uns auf die kleinen Dinge im Leben, die wir so gern übersehen. Unser Leben wird augenblicklich unkomplizierter, wenn wir den Raum und die Dinge um uns herum aufgeräumt und gesäubert haben. Genießen Sie doch mal das Abwaschen und das Wegräumen des Geschirrs, das Zusammenfalten und Verstauen der Wäsche.

Sie werden bemerken, dass sich ein Gefühl der Zufriedenheit einstellt. Vielleicht spiegelt das einen tieferen Wunsch wider, die Welt zumindest nicht schlechter zurück zu lassen, als wir sie angetroffen haben.

In einem zweiten Schritt können Sie dann ja anfangen sie zu verbessern.

Die Spuren die wir dann hinterlassen sind Abdrücke unserer Liebe und Respekt für andere Lebewesen und unsere Erde.

Geben Sie sich Raum

Zen-GartenWenn Sie ein Zimmer betreten, nehmen Sie sofort auf, was sich in ihm befindet: Möbel, Bilder, Menschen.

Gehen Sie durch die Stadt, nehmen Sie um sich herum die Gebäude wahr, die Straße mit ihren Autos und die Menschen, die von einem Ort zum anderen eilen.

Betrachten Sie eine Landschaft, dann sehen Sie Hügel, Flüsschen, Seen, Bäume, Wiesen und vielleicht Tiere auf einer Weide. Sie sehen Ortschaften mit Häusern und Straßen.

Aber haben Sie auch schon einmal gesehen, dass um alles herum auch RAUM zu sehen ist? Zwischen all den Gegenständen und Objekten befindet sich etwas, das wir manchmal freien Raum oder Luft nennen.

Was wären die Gegenstände ohne diesen freien Raum?

Vielleicht kommen Ihnen da Bilder eines Messie-Haushaltes ins Gedächtnis, die Sie in einer Zeitung oder in den beliebten Einrichtungssendungen im TV gesehen haben. Da ist wirklich kaum Raum zwischen dem Angehäuften vorhanden.

Ich möchte Sie heute dazu ermutigen, Ihre Achtsamkeit genau auf diesen Raum zwischen Gegenständen zu richten. Also, wenn Sie sich im Zimmer umschauen, achten Sie bewusst auf den freien Raum zwischen den Möbelstücken.

Wenn Sie Ihren Geist auf diese Leere lenken, werden Sie bemerken wie beruhigend dies auf Sie wirken wird.

Vielleicht hängt es damit zusammen, dass die Gegenstände in einem Raum etwas mit besitzen zu tun haben. Und was wir besitzen, also unser Eigentum, wollen wir behalten und beschützen. Wir haben unterschwellig Angst es zu verlieren oder wie können Sie sich sonst die Hausrat-Versicherungen erklären? Diese unbewusste Angst erzeugt Unruhe.

Zur Ruhe können wir nur kommen, wenn wir unseren Blick weg vom Besitz wenden.

Freiraum brauchen wir auch in unseren Gedanken und Gefühlen. Wie Sie sich auf den freien Raum in einem Zimmer fokussieren können, so können Sie das auch mit Ihren Gedanken versuchen. Nehmen Sie wahr, dass sich nicht Gedanke an Gedanke reiht, sondern dass zwischen zwei Gedanken ein freier Raum liegt.

Versuchen Sie Ihre Achtsamkeit auf diesen Raum zwischen Ihren Gedanken zu lenken und Sie werden auch hier Ruhe und Zufriedenheit finden.

Für alle Feng-Shui-Begeisterten empfehle ich ebenfalls:
Lassen Sie einen Raum nicht ausschließlich über die Gegenstände darin auf sich wirken, sondern konzentrieren Sie sich bewusst auf den leeren Raum und hören Sie zu, was dieser Ihnen sagen will.

Laotse sagt (Tao te King, Nr.11):

Dreißig Speichen umgeben eine Nabe:
in ihrem Nichts besteht des Wagens Werk.
Man höhlet Ton und bildet ihn zu Töpfen:
in ihrem Nichts besteht der Töpfe Werk.
Man gräbt Türen und Fenster, damit die Kammer werde:
in ihrem Nichts besteht der Kammer Werk.

Darum: was ist, dient dem Besitzt.
Was nicht ist, dient dem Werk

Lassen Sie sich nicht von Inhalten ablenken und täuschen.
Lassen Sie Ihrem Geist Raum.

Sind wir geopathische Störzonen hilflos ausgeliefert?

GesteinsbruchSeit September, seit Besuch eines Rutengänger-Seminars, geht mir eins nicht mehr aus dem Kopf.

Ernsthafte Rutengänger beteuern, dass Störzonen verursacht durch Wasseradern, Gesteinsbrüche, Verwerfungen, Hartmann- und Curry-Gitter und Benker Kuben, nicht „entstört“ werden können, außer man meidet diese Störenfriede.

Als Feng Shui Beraterin habe ich mich gleich gefragt, was tue ich dann eigentlich mit meinen schönen Feng-Shui-Regeln? Muss ich diese in die Tonne treten? Oder ist das sehr alte Wissen einer anderen Kultur doch zu etwas zu gebrauchen? Haben wir Westler eventuell noch nicht alles verstanden?

Auf jeden Fall hatte ich das Bedürfnis das Wissen über diese Störzonen und deren möglichen Auswirkungen sofort zu teilen, denn sie können uns unseren Schlaf rauben und uns krank machen. Ich finde es wichtig, dass jeder weiß, wie erkenne ich diese Zonen, damit sie gemieden werden können. Ausweichen ist die Erste-Not-Hilfe-Maßnahme.
Dann kann man gegen die biologischen Belastungsfaktoren von Wasseradern, Gesteinsbrüchen, Verwerfungen und Gitternetzen Betten und Sitzgelegenheiten auf einen „Guten Platz“ stellen und die Risiken im wahrsten Sinn des Wortes umgehen.

Kurzentschlossen habe ich die Technik des Auffindens von Störzonen in ein Seminar gepackt und biete dieses z.B. an der Paracelsus-Schule in Kempten am 7.2.2015 an.

Bei dem Angebot ist mir allerdings durch die Lappen gegangen, dass mein Eintrag leicht „modifiziert“ wurde. Da steht auf einmal in Klammern: Störzonen verändern.

Da bin ich also wieder bei dem Thema, das mir schon von Anfang an durch den Kopf gegangen ist.

Begleiten Sie mich bei meinen Gedankengängen:
Bienen lieben Störzonen und geben uns den gesunden Honig dort in höherem Ertrag.
Mücken tanzen über Störzonen und stechen uns gemein.
Ameisen bauen auf Kreuzungen von Störzonen.
Holunder, Buchsbaum, Pflaume, Pfirsich lieben Erdstrahlen.
Haselnuss, Liebstöckel, Apfel, Birne, Kirsche stehen lieber strahlenfrei.
Katzen suchen Plätze auf Störzonen.
Hunde sind wie Herrchen und Frauchen besser auf störungsfreien Plätzen aufgehoben.

Warum lieben die einen das, was für die anderen gefährlich ist?

Menschen sowie Tiere und Pflanzen sind ein Teil dieser Schöpfung, und wir alle haben die Fähigkeit diese Schöpfung für uns zuträglich zu nutzen.

Nur wie?

Ich habe da so eine Idee. Diese Idee werde ich weiter recherchieren, selbst und mit Interessierten ausprobieren – und – natürlich mit Ihnen teilen.

Bis dahin gilt: Erkennen und Vermeiden!

Feng Shui – Vastu – Geomantie

Weg BrückeVor ein paar Tagen flatterte mir eine Einladung ins Haus zu einem Informationsabend „Vastu Feng Shui“.

Darin stand wörtlich:
„Vastu ist der Ursprung des Feng Shui“ und „Vastu beschäftigt sich im Vergleich zum herkömmlichen Feng Shui mit einem größeren und tieferen Verständnis der Funktionsweise der komplexen Systeme unseres Körpers und dessen feinstofflichen Energien.“

Gleich vornweg:
Ich will und kann Vastu, Feng Shui und Geomantie hier nicht gegeneinander vergleichen.

Ich bin der Überzeugung, dass alle drei Lehren, wenn man bei der Geomantie über eine ganzheitliche Lehre sprechen möchte, nebeneinander ihre Berechtigung haben. Sie sind in unterschiedlichen Kulturen entstanden, Vastu in Indien, Feng Shui in China und die Geomantie in Europa. Ganz ähnliche Anschauungen sind aber in der gesamten Welt vorhanden. Das spricht für Beobachtungen, die zu unterschiedlichen Zeiten, an unterschiedlichen Orten zu ähnlichen Erkenntnissen und Ergebnissen führten.

Weiter bin ich der Überzeugung, dass diese Lehren sich auch heute noch weiterentwickeln und nicht allein ihre überlieferten Aufzeichnungen für alle Zeiten ohne Veränderung gültig sind. Die Menschheit entwickelt sich mit jedem Tag weiter, erhält neue Erkenntnisse und findet neue Lösungen.

Also bitte ich an dieser Stelle um große Toleranz und einen Weitblick.

Lassen Sie Lehren auf sich wirken und schauen Sie, was diese mit Ihnen machen. Dann erst wenden Sie sie an. Und bleiben sie in jedem neuen Augenblick offen für andere Einsichten und Sichtweisen.

Ich möchte Ihnen sogar aus ganzem Herzen zurufen:

Gehen Sie jeden Tag einen neuen Weg!
Schauen und hören Sie, was der Weg Ihnen zeigen und sagen will!

Ein Garten für Kinder – Kindergarten

KinderGarten

Wichtig für die Entwicklung von Kindern ist unter anderem eine abwechslungsreiche Umgebung. Ein kindgerecht gestalteter Garten kann dazu beitragen, dass Gehirn anzuregen die Neuronen neu und stark zu verknüpfen. Damit bekommt das Kind die besten Voraussetzungen für sein zukünftiges Leben.

Damit Jung und Alt sich in einem Garten wohl fühlen können, sollten folgende Grundregeln erfüllt werden:
• verbindet mit der Natur
• zeigt den Ablauf der Jahreszyklen
• spendet Naschereien
• gibt Raum zum Erkunden
• kann wunderbar zum Träumen und Geschichtenerfinden genutzt werden
• geeignet zum Fühlen, Riechen, Schmecken, Hören und Anschauen
• spielen, toben und feiern erlaubt

Ein Garten sollte also die Bedürfnisse nach:
• Ruhen, Entspannen und Träumen
• Beobachten
• Riechen, Essen und Fühlen
• Feiern und Spielen
• (Nichts-)Hören
befriedigen.

Wie könnte solch ein „Wunder“-Garten aussehen?
W1
Auf jeden Fall sollte ein schöner Obstbaum vorhanden sein. In seinem Schatten lässt es sich gut träumen und schlafen. Wenn der Wind durch die Blätter fährt, hört man das Rauschen… leise, manchmal kräftig und manchmal ist es still. Die Früchte duften und schmecken besser als jede gekaufte Frucht. Und man kann an diesem Baum die Jahreszeiten verfolgen. Der erste Blattaustrieb und die Blüte im Frühjahr, die Früchte im Spätsommer, die Laubfärbung im Herbst und die kahlen Äste, die jeder Raureif verzaubert, im Winter.
W2
Zum Beobachten von Tieren und Insekten ist ein „verwildertes“ Stück Wiese mit Löwenzahn, Gänseblümchen, Klee und allerlei wild blühenden Blumen sehr gut geeignet. So summen und brummen die Bienen und Hummeln durch die Blüten. Vögel finden manchen Regenwurm oder Insekten und stibitzen sich wahrscheinlich die Früchte aus dem Baum. Ameisen laufen geschäftig große Beutestücke transportierend die Halme auf und ab. Schmetterlinge sitzen auf den Blüten und lassen ihre Pracht in der Sonne betrachten.
W3
Eine Schaukel sollte in einem Kinder-Garten nicht fehlen. Schaukeln können mit einer Sicherheitsgondel schon die kleinsten Kinder beruhigen und in den Schlaf schaukeln. Wenn die Kinder größer sind, können sie versuchen mit den Füßen den Himmel zu berühren.
W4
Der Sandkasten kann fast in jedem Alter interessant sein. Zunächst zum „Kuchen“ backen, danach können Burgen und ganze Städte mit Infrastrukur gebaut werden. Vielleicht können kleine und größere Künstler Kunstwerke wie Skulpturen entstehen lassen.

Aber bitte bedenken Sie, dass Nachbarskatze einen Sandkasten auch sehr gern als Katzenklo annimmt. Also bitte immer auf gute Abdeckung achten.
W5
Auf keinen Fall darf ein eigenes Beet, auf dem das Kind anpflanzen darf, was es möchte, fehlen. Es kann beobachten, wie schnell Pflanzen wachsen, wie unterschiedlich sie wachsen, welche Früchte sie bringen, usw. Besonders erwähnen möchte ich dabei rankende Stangenbohnen. Bei ihnen kann man bewundern, wie sie mit ihren Ranken die Stangen „suchen“ und sie als Kletterhilfe nutzen. Für kleine Schöngeister sind ein paar pflegeleichte, duftende Blümchen, die für einen Blumenstrauß gepflückt werden können, Pflicht.

Außerdem können Kinder anhand der Bohnen lernen, dass man nicht alles aus der Natur sofort essen kann. Denn rohe Bohnen enthalten giftige Lectine, eine Eiweißverbindung, die erst durch kochen zerstört wird.
W6
Wer ein bisschen geschickt ist, kann seinem Kind auch ein Tipi oder Iglu aus Weidenruten oder Stangenbohnen bauen. Tipi und Iglu sind im Sommer kuschelig grün. Man kann sich darin gut verstecken, mit Freunden darin spielen und sie schützen vor (elterlichen) Blicken.
W7
Ein Planschbecken, eine schöne Badewanne oder auch „nur“ eine Gartendusche zum Abkühlen sind immer sehr willkommen. Für ganz kleine Kinder unter 3 Jahren ist es besser anstatt Wasser einen „Ballpool“ zu machen. Kleine Kinder können leider auch in einer „Pfütze“ ertrinken.

Vieles von den beschriebenen Bestandteilen eines Kinder-Gartens finden Sie in der Waldkindergarten Pädagogik wieder.

In einem kindgerechtem Garten gibt es genügende Möglichkeiten ganzheitlich mit allen Sinnen wahr zu nehmen. Mit der nachempfunden Natur als Spiel- und Aufenthaltsort werden Pflanzen und Tiere, ihre Lebensräumen, die jahreszeitlichen Rhythmen und Naturerscheinungen, die Sensibilisierung für ökologische Zusammenhänge und die Wertschätzung der Lebensgemeinschaft mit der Natur näher gebracht.

Während Gärten, wie ich sie oft sehe, mit vielem Spielzeug ohne jeglichen Nutzen, Klettergerüst und Rutsche, keine Phantasie zulassen. Forscher- und Erfindergeist der Kinder werden hier nicht angesprochen, so ähnlich wie Junk Food immer gleich schmeckt. Außerdem haben Kindertagesstätten und Spielplätze diese Gerätschaften zur Genüge zu bieten.

Geben Sie Ihren Kinder andere, naturgemäße Anregungen und damit Ruhe, Ausgleich und gleichzeitig Neugier auf das wirkliche Leben.

Viel Holz vor der Hütten

Holzstapel 4Schon seit einiger Zeit beobachte ich, wie die Haushalte ihre Holzbestände für den kommenden Winter auffüllen. Vor ein paar Jahren wurden bestenfalls mal 2 – 3 Ster abgeliefert. Was sich heute so vor den „Hütten“ aufbaut, macht mir regelrecht Angst. Schon die letzten Jahre wurde atmen beim Schneeschaufeln beschwerlich und der Staub, der bis ins Haus eindringt, wird immer mehr. Selbst die Kohleöfen meiner Kindheit haben nicht ein solches Ausmaß verursacht.

Hört man sich um, nehmen Asthma und Allergien bei Kindern vermehrt zu.

In den letzten Tagen wurde in den Nachrichten der Jahresbericht 2014 des Umweltbundesamtes (UBA) bekannt gegeben.

Das Bundesumweltamt kritisiert in Jahresbericht 2014 den Trend zu Kaminen und Kachelöfen. Kamine und Holzöfen in privaten Haushalten sorgen in wachsendem Maße für gesundheitlich bedenkliche Schadstoffe in der Luft.

Ob das meine Nachbarn alle wissen?

Weiter heißt es:
„Im Jahr 2008 überstiegen die Feinstaubemissionen aus der Holzverbrennung privater Haushalte erstmals die Auspuffemissionen aus dem Straßenverkehr.

Und in Wintermonaten kann der Anteil der Holzfeuerungen vor allem in Tal-Lagen bis zu einem Viertel an der gesamten Feinstaubbelastung betragen. Selbst in einigen Ballungsräumen liegt dessen Anteil im Winter oft über 10 Prozent.

In Deutschland gibt es derzeit in etwa 14 Millionen Einzelraumfeuerungs-anlagen, die mit Festbrennstoffen befeuert werden können. Im Jahr 2008 betrugen die Feinstaub-emissionen durch Holzverbrennung aus Einzelraumfeuerungsanlagen 17.000 Tonnen.“

Aber auch die ländlichen Gebiete dürfen sich nicht zu früh freuen.

„Holzfeuerungen emittieren neben Feinstaub auch Schadstoffe wie Kohlenmonoxid, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe und Stickstoffoxide. Gerade in ländlichen Räumen ist daher davon auszugehen, dass Holzfeuerungen wesentlich zur Hintergrund-belastung etwa mit Stickstoffoxiden beitragen.“

„Wir empfehlen Kamine und Kachelöfen grundsätzlich nicht als Heizquelle“, betonte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger.

Unsere Umweltministerin Barbara Hendricks sagte dazu:
„Wir Wohlstandsmenschen leisten uns Kamine und Kachelöfen und produzieren damit Feinstaub.“

Damit auch jeder weiß, was Feinstaub anrichtet, hat das UBA auch deren Auswirkung genau beschrieben.

„Seine gesundheitlichen Wirkungen reichen von Entzündungen der Atemwege bis zu verstärkter Plaquebildung in Blutgefäßen und dem damit erhöhten Herzinfarktrisiko.

Die Vielfalt der Wirkungen ergibt sich daraus, dass die Partikel unterschiedlich weit in den menschlichen Organismus eindringen.

Partikel mit einem Durchmesser zwischen 2,5 und 10 Mikrometern dringen in die Nasenhöhle ein und erreichen die großen Bronchien.

Kleinere Partikel mit einem Durchmesser von bis zu 2,5 dringen bis in die kleinen Bronchien und Lungenbläschen vor und ultrafeine Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 0,1 Mikrometer sogar bis in das Lungengewebe und den Blutkreislauf.“

Der von der WHO empfohlene Wert von 10 Mikrogramm/m³ wird nicht nur in Ballungsräumen, sondern auch in den meisten ländlichen Regionen Deutsch–
lands überschritten.

Von der gesundheitlichen Belastung mal ganz abgesehen, verheizen wir hier auch unsere Zukunft.

Ohne Bäume kein Sauerstoff , ohne Sauerstoff kein Leben.

Da ist es geradezu grotesk, dass wir, auf Umwelt bedacht, Regenwald-Aktien kaufen, um dort die Bäume zu erhalten oder aufzuforsten und in unserer eigenen Umwelt jagen wir die Bäume durch den Schornstein.

Aber wie heißt es:
Heiliger Sankt Florian / Verschon‘ mein Haus / Zünd‘ and’re an!